måndag, februari 19, 2007


Have you ever been to...

'moderna museet' in Stockholm?

Letzten Samstag verbrachten Celine (eine aus Frankreich kommende Erasmus-Studentin), ihr weiblicher Besuch aus Lyon und ich in Stockholm. Unter anderem stand ein Besuch des Museum für moderne Kunst auf dem Programm.

Das Museum befindet sich - gemeinsam mit dem Ostasien- und Architekturmuseum - auf einer Insel in Stockholm mit dem Namen Skeppsholmen (was zu deutsch ungefähr soviel wie 'kleine Schiffsinsel' heißt) und ist nur über eine Brücke zu erreichen (siehe Bild oben).

Begrüßt wird man auf der Insel mit einer Ansicht auf ein unheimlich anmutendes Gebäude. Leider ist mir bis dato nicht klar, was dieses Gebäude beinhaltet.


Schon im Vorhof des Museums überraschte mich Niki de Saint-Phalle mit einigen ihrer Skulpturen.. Ich liebe diese Frauen mit ihren riesigen 'Boobs'...



Ursprünglich war ja geplant, sowohl die Dauerausstellung, als auch die aktuelle Sonderausstellung Robert Rauschenberg 'Combines' anzuschauen. Letzeres scheiterte dann am Zeitmangel. Da das Fotografieren im gesamten Museum verboten ist, wurde die Kamera nur selten gezückt und so entstanden bloß einige Eindrücke der Kunst der letzten hundert Jahre:





Promotionbild für die Rauschenberg-Ausstellung:


Während des Museums-Besuch hab ich mich des öfteren gefragt, ob ich zu dumm bin, um moderne Kunst zu verstehen oder ob Künstler mit den Konsumenten ihrer Werke nur das bekannte "Des-Kaisers-neue-Kleider"-Spiel spielen. Absurde Installationen (Wettlauf der Spermien: dargestellt durch hunderte Spermien aus Glaskörpern á ca. 20 cm quer über eine Fläche von 10 qm verteilt), neben klassischen Werken von Miró, Dalí und Klein.

Auf jeden Fall imponiert die Ausstellung durch ihre Vielseitigkeit, so beschränkt sich das Konsumieren nicht nur aufs Bilder schauen. Man darf gustieren, verfolgt ständige Veränderungen der Werke, ist fasziniert von optischen Täuschen und nicht zu vergessen: Man schaut Blasen beim aufsteigen aus einem 3 x 3 m großen Schlammbecken zu und sieht sie blubbernd an der Oberfläche zerplatzen (warum werde ich den Gedanken an Frauencatch in Schlammbecken nicht los?).

Fazit: Zur Nachahmung empfohlen! Auf jeden Fall auch gruppentauglich. Tre bien!

3 kommentarer:

Klockan 22 februari, 2007 09:27 , Anonymous Anonym sa...

cooooooooooooooool!
wie lange sind die nanas noch in stockholm zu sehen?

 
Klockan 22 februari, 2007 09:59 , Blogger Andreas sa...

Ich glaube, die nanas vor dem museum sind dauerexponate... komm förbi!

 
Klockan 01 mars, 2007 21:23 , Anonymous Anonym sa...

sverige, drottning & kötbullar, jag kommä!

 

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